Name:
Passwort:

 
<<
Projekt
 
Nachnutzung der Gebäude 4 - 7 im ehemaligen Luitpoldkrankenhaus

Umbau und Sanierung für die Zwecke der Medizinischen Fakultät - 1. BA 
 
PLANUNG

Gerber Architekten, Dortmund

BAUHERR
Freistaat Bayern

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

BAUZEIT / BAUKOSTEN
2006 - 2008 | 62,5 Mio. Euro

LEISTUNG
alle Leistungsphasen § 64 HOAI

in ARGE mit Kling Consult GmbH, Krumbach
 

GEBÄUDEDATEN

Gesamte Nutzfläche 9.631 m²

Verkehrsfläche 6.591 m²

Funktionsfläche 4.617 m²

Konstruktionsfläche 3.885 m²

Bruttogeschossfläche 25.066 m²

Bruttorauminhalt 113.888 m³

Laborfläche 3.414 m²

Weitere Bilder >>

GEBÄUDE / TRAGWERK
Die Gebäude 6 und 7 des ehemaligen Luitpoldkrankenhauses sollen als Institutsgebäude für die Medizinische Fakultät neu genutzt werden.

Große Teile der alten Bausubstanz müssen aus statischen, funktionellen und wirtschaftlichen Gründen abgebrochen werden. Die Gebäude werden insgesamt entkernt. Erhalten bleiben die gesamten Außenwände des Westflügels ( ehem. Bau 7 ), die Südfassade der Gebäude 6 und 7, sowie die Nordfassade des Gebäudes 6 zwischen altem Hörsaal und dem Gebäudeende. Weiterhin bleiben die beiden historischen Treppenhäuser und der Hörsaalanbau erhalten. In diesen Gebäudeteilen wird die Tragkonstruktion nicht verändert. Im Anbau Ost ( Baujahr 1964 ) bleiben die Decken über dem 1. und 2. Obergeschoß erhalten, da sie erst im Jahr 2000 erneuert wurden. Die Decke über dem Erdgeschoß wird erneuert und die Decke über dem Untergeschoß wird unterseitig mit Spritzbeton und Bewehrung verstärkt.

Bevor die Gebäude entkernt werden, müssen die Fassaden durch ein Stahlgerüst, welches außen aufgestellt wird, stabilisiert werden. Dieses Stahlgerüst muss äußerst verformungsarm sein, was durch eine große Spreizung zwischen Zug- und Druckstab erzielt wird. Weiterhin werden zur Vermeidung von Setzungen, die Zug- und Druckkräfte dieses Stahlgerüstes über Einstab-Verpreßpfähle in den Baugrund abgeleitet. Jeweils unterhalb der bestehenden Geschoßdecken werden horizontale Gurte aus Stahlprofilen auf der Außen- und Innenseite der Fassadenwand eingebaut und untereinander durch Schraubanker verbunden. Die Horizontalgurte werden zug- und druckfest an das Stahlgerüst angeschlossen. Nach der Fertigstellung der gesamten Fassadenabstützung können die Decken und Zwischenwände abgebrochen werden.

Im Zuge der Neunutzung wird die Errichtung eines neuen Gebäudeteils vorgesehen. Dieser Labortrakt schließt das Ensemble als nördlich von Bau 6 und 7 gelegener Riegel ab. Er ist über verglaste Bücken mit dem Büro-Hauptgebäude verbunden. Der neue Hörsaal befindet sich im Zentrum zwischen den beiden Gebäuderiegeln. Eine Eingangshalle mit Glasdach wird zukünftig die Haupterschließung übernehmen.
 

Wettbewerbsmodell Gerber Architekten

Weitere Bilder >>

 

 


[ Zurück ]